
About
A Long Story Made Short
What is ACT? ACT is an acronym for "Anglicists' Contemporary Theatre". Scuttlebutt has it that ACT was founded during the 1960s and is, as of now, the only English speaking theatre group at the university. Although the stage was dark for a few years, ACT has, overall, remained active since its inception.
Participants are from all over the world and their fields of study are not limited to English. Students from all over Germany and countries such as the United States, Bulgaria, Croatia, Turkey, Australia, Greece, Ireland, the Czech Republic, India, and Russia have all found a home on the ACT stage. ACT has been fortunate enough to use the talents and expertise of students studying Informatics, Business and Economics, Humanities, Modern Languages, and virtually every other discipline offered at the Universität des Saarlandes.
Location
Where to find us
ACT rehearses regularly on campus at the Universität des Saarlandes in Germany's southwestern tri-state area of Saar-Lor-Lux.
Rehearsals:
Once a week, also tech & dress rehearsals on weekends, esp. before opening nights
Location:
Theatersaal der UdS
Venues:
Theatersaal der UdS, Aula der UdS, Schlosskeller (ISTF 2010)
ACT: The Story So Far [GER]
Was ist ACT und wieso spielen die ¸berhaupt auf englisch? Schl‰gt man ein Wˆrterbuch auf um die Bedeutung dieses Wortes zu erfahren, wird man gleich mit einer Vielzahl von Verwendungsmˆglichkeiten des Wortes „act“ konfrontiert. Da heißt es u.a. „to take action“ in einem monolingualen Werk. Schaut man sich ein bilinguales Werk an, wird man, oder frau, schnell f¸ndig - denn das Verb „to act“ bedeutet schauspielern, darbieten, etwas auf der B¸hne vortragen, oder als Nomen betrachtet eben „Akt.“
Nun aber ist ACT auch ein Akronym und steht - um es mal auf deutsch abzuk¸rzen - f¸r zeitgenˆssisches Theater der Anglisten. Dass es sich bei diesen ominˆsen Anglisten um die Gr¸ndungsv‰ter unserer Gruppe handelt, ist wohl einleuchtend. Doch wann dieses ganze Theater, welches sich doch so sehr dem englischsprachigen Theater zu widmen gedachte, denn eigentlich aus der Taufe gehoben wurde, gehˆrt ins Reich der Legenden. Will man dennoch elektronischen Quellen aus der Zeit um die Jahrtausendwende vertrauen, erblickte ACT vor etwa 92 Semestern an der Universit‰t des Saarlandes das Licht der Welt. Also um das Jahr 1964 unserer Zeitrechnung.
Wenngleich auch die Anglistik als Geburtsort der Theatergruppe festzuhalten w‰re, kommen doch eine stattliche Anzahl ihrer Beteiligten seit mindestens 20 Semestern aus allen nur erdenklichen Fachrichtungen und Instituten. Es kann also nicht weiter verwundern, dass unsere Mitglieder - seien sie vor oder hinter den Kulissen t‰tig - so faszinierende Dinge wie Computerlinguistik, Informatik, ‹bersetzung, BWL, Europ‰isches Recht oder eben Sprachen studieren, oder dass sie eben bei recht unterschiedlichen Fachrichtungen oder Instituten, wie z.B. dem MPI oder dem DFKI, angestellt sind. Zudem kommen sie auch noch aus aller Herren L‰nder, wie z.B aus Mitteleuropa (aus dem Saarland und dem Rest der Republik, aus Tschechien und aus Luxemburg), aus dem S¸den und Osten Europas (von Bulgarien und Kroatien, aus der T¸rkei und aus Griechenland) und nat¸rlich aus der englischsprachigen Welt (wie den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Irland und auch aus Indien, wo Englisch auch Amtssprache ist).
Mittlerweile hat sich ACT sowohl an der Universit‰t als auch im gesamten Saarland zu einer eigenen Institution entwickelt. Welche St¸cke ACT jedoch anfangs w‰hrend der Gr¸nderjahre auff¸hrte, scheint nicht genau ¸berliefert zu sein. Zumindest gibt es nur wenige greifbare Unterlagen, die Aufschluss dar¸ber geben kˆnnten, und so gr¸ndet unser Wissen auf teils m¸ndlich ¸berlieferten, teils schriftlich notierten Erinnerungen und Anekdoten einiger noch „lebender“ Individuen.
Aus diesem Grund sind aus der Zeit um die Jahrtausendwende die Namen von den St¸cken ¸berliefert, die ACT wohl zwischen Mitte der 1990er Jahre und etwa 2002 produziert hatte. Darunter fallen solche Klassiker wie Pygmalion von George Bernard Shaw, oder Tom Stoppards The Real Inspector Hound. Daneben fanden auch Werke aus der zweiten H‰lfte des letzten Jahrhunderts einen Platz auf der B¸hne: z.B. Top Girls von Caryl Churchill, Absurd Person Singular von Alan Ayckbourn und schließlich A Lie of the Mind von Sam Shepard, welches 2002 von einer amerikanischen Gastdozentin in Szene gesetzt wurde.
Eine jeweils besondere Anekdote begleitet einerseits die Produktion von J.M. Barries Peter Pan und andererseits - wie sollte es denn auch anders sein - von William Shakespeares The Scottish Play (wie Macbeth w‰hrend einer Produktion von den Beteiligten genannt wird sollte). Doch fragt man sich nur, warum der Name nicht ausgesprochen werden darf? Nun, dies liegt ganz einfach daran, dass mit dieser Geschichte und dem Ausspruch des ber¸chtigten Namens - dem M-Wort - ein gewisser Fluch verbunden, und damit Unheil vorprogrammiert ist: Requisiten werden unauffindbar, das B¸hnenbild f‰llt auseinander, ein Darsteller vergißt den kompletten Text oder f‰llt einem grippalen Infekt anheim. Sollte der Name doch einmal unabsichtlich fallen, hilft es die Faust zu ballen und auf ein hˆlzernen Untergrund zu klopfen („touch wood“ sagen die Briten dazu; „knock on wood“ nennen es die Amerikaner). W‰hrend der damaligen Produktion Ende der 1990er Jahre fiel manchen Beteiligten plˆtzlich auf, dass die Geschichte um den Schotten verdammt viele Gemeinsamkeiten mit der Rocky Horror Picture Show aufwies: ein Schloss, seltsame Vorg‰nge in der Nacht, ein Toter, etc. Prompt wurde daraus eine Eigenprodution ‡ la ACT, und im darauffolgenden Jahr wurde das St¸ck The MacBeth Horror Picture Show - bestehend aus Szenen beider St¸cke, die an den Stellen, die zusammen passten, zusammengeschnitten wurden, uraufgef¸hrt. Von einem Fluch ist gl¸cklicherweise nichts ¸berliefert.
A propos zusammenkleistern! Kommen wir doch noch einmal auf die Anekdote um Peter Pan zur¸ck. Die Produktion bestach damals nicht nur durch ausgefeilte Fechtchoreographien, sondern auch durch stetige Eins‰tze der Klebepistole und durch Impromtuhandlungen. Vor lauter Aufregung und Spannung war doch tats‰chlich ein essenziell wichtiges Faß als Requisite vor der Premiere nicht auszumachen. Kurzerhand wurde ein Abfalleimer mit Hilfe von Zeitungspapier und Spr¸hdose umfunktioniert. Et voil‡: ein Faß ward gefunden.
In den letzten Jahren hat sich ACT vermehrt den Komˆdien gewidmet. So wurde u.a. Shakespeare’s Greatest Hits von George Isherwood dem Publikum vorgef¸hrt, sowie Tom Stoppards bereits erw‰hntes St¸ck wiederaufgef¸hrt. Im darauffolgenden Jahr pr‰sentierte ACT mit Agatha Christies The Mousetrap wieder ein altbekanntes St¸ck der britischen Insel. Zur ‹berbr¸ckung des Winters, und auf Grund der großen Nachfrage, pr‰sentierte ACT ein halbes Jahr sp‰ter einen Evening of Scenes mit Szenen von Jon Jory, Cathy Celesia, Jason Katims, Mary Miller, Lynn Nottage und Matt Pelfrey, bevor es dann endlich in die sommerliche Jahreszeit mit einer Produktion von The Importance of Being Earnest von Oscar Wilde ging. Diese Produktion wurde ohne großes Zˆgern in die 1960er Jahre verlegt. Bei der letzten Auff¸hrung wurde der Zuschauerrekord mit knapp 300 Besuchern an einem Abend gebrochen. Insgesamt sahen fast 800 Zuschauer den an drei Abenden in der Aula stattfindenden Klassiker des in Dublin geborenen Wilde. Im Januar 2010 wurde der szenische Abend mit einer Reihe von Einaktern aus der Feder des amerikanischen Dramatikers David Ives fortgesetzt und unter dem Titel All in the Timing w‰hrend des 1. Internationalen Studenten-Theaterfestivals im Fr¸hjahr in Saarbr¸cken wieder auf die B¸hne gebracht.
In den vergangenen Semestern kam auch noch ein quasi notwendiger Umzug aus dem Theatersaal der Mensa heraus hinzu, da dieser n‰mlich wegen Renovierung geschlossen bleiben musste. Diese Tatsache stellte eine besondere Herausforderung f¸r die Probenarbeit dar. Denn obwohl mit der Aula den Theatergruppen an der Universit‰t eine Auff¸hrungsst‰tte zur Verf¸gung gestellt werden konnte, musste f¸r die wˆchentlich stattfindenden Proben fast immer irgendwo ein Raum aufgesucht und gebucht werden. So kam es dann auch, dass ACT mal im Musiksaal, mal in einem Hˆrsaal, mal in einem kleinen Seminarraum, oder auch mal in einem Studienzimmer eines Wohnheims zusammenfand. Aus der Not eine Tugend zu machen wurde so zu einem internen Wahlspruch, welcher schließlich zu unserem momentanen Motto f¸hrte. Heutzutage steht ACT eben nicht nur f¸r englischsprachiges Theater, sondern vor allem f¸r ein gut geschn¸rtes B¸hnenpaket, welches den Zuschauern vor allem Dramatisches mit auf den Lebensweg geben will: „ACT ...adding drama to life! “
ENGLISH VERSION WILL FOLLOW SOON
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